Big Story Blog

Storytelling in Imagefilmen

Die Anforderungen an den Zweck den ein Imagefilm erfüllen soll ergeben sich oft aus dem Wunsch so viele vorteilhafte Qualitäten eines Produktes oder einer Firma wie möglich in einem einzigen dreiminütigen Video unterzubringen. Oft wird dies auch von einer Produktionsfirma wunschgemäß ausgeführt. Das Resultat kann ein Pot Pourri aller Alleinstellungsmerkmale sein. Dies kann für die Firma und deren Mitarbeiter zunächst einmal befriedigend wirken. Für die außenstehenden Zuschauer, sprich die potentiellen Kunden dieser Firma, die durch dieses Video angesprochen werden sollen, ist allerdings selten der Effekt gegeben, dass sie sich Informationen merken können, die bei dem Video herausstechen oder dem ganzen eine klare, einprägsame Aussage geben. Im besten Fall hat man den Eindruck von allgemeiner Professionalität durch schöne Bilder. Die Musik hilft leider meistens auch nicht, da sie oft lizenzfrei aus einem Pool von vorgefertigten Stücken stammt und sie gefühlt einfach nur „mitläuft“. Aber welche Merkmale haben denn Videos bei denen wir als Zuschauer auf eine Reise mitgenommen werden, bei der wir Informationen verstehen und diese uns auch in Erinnerung bleiben? Man kann natürlich viel mit beeindruckenden schönen Bildern und peppiger Musik erreichen, aber auch dieser Eindruck kann schnell schwinden, wenn die Bilder beliebig sind und die Musik keine Aussagekraft in sich trägt. Um einen Eindruck zu hinterlassen, der auch in Erinnerung bleibt, kommen Firma und Filmemacher nicht umhin sich tiefer mit der Materie der Firma zu befassen. Was sind die Hauptalleinstellungsmerkmale, die „Unique Selling Points“ des Produktes und warum gibt es diese Merkmale? Welche Bedürfnisse haben dieses Produkt ins Leben gerufen? Warum haben sich die Erfinder hier so viele Gedanken gemacht und eine lange Entwicklungsphase eingeleitet? Und vor allem: wie ergeben diese Alleinstellungsmerkmale, aneinander gereiht, einen natürlichen Fluß für’s Storytelling? Eine Story hat einen ähnlichen Effekt wie eine sogenannte „Eselsbrücke“: sie hilft Menschen sich Informationen auf natürliche Weise zu merken.

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